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Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) veranstaltet vom 5. bis 9. Dezember in Hannover einen bedeutenden Runden Tisch zum Globalen Mitglieder- und Partnerprogramm. Bei der Veranstaltung kommen WGRK-Führungskräfte, Einberufer regionaler Räte und globale Partner zusammen, um über 150 Jahre Mission und Wirkung nachzudenken und gleichzeitig einen gemeinsamen Weg in Richtung Gerechtigkeit, Einheit und transformatives Handeln zu finden.

Die Diskussionsrunde mit dem Thema „Die WGRK heute: 150 Jahre und mehr“ ist mehr als eine Gedenkfeier – sie ist ein strategischer Moment der Zusammenarbeit und Erneuerung. WGRK-Präsidentin Najla Kassab beschrieb die Zusammenkunft als eine „neue Zeit der gemeinsamen Vision“.

Das Partnertreffen ist eine neue Zeit, in der wir gemeinsam überlegen, wie wir im Geiste des Vertrauens, der Feier und des Miteinanders vorankommen können. Es ist ein fortwährendes Engagement für die Stärkung des Zeugnisses der Gemeinschaft in den Regionen, für die Arbeit an der Gerechtigkeit, für das Hören auf die Stimmen aus den Regionen und für die Zusammenarbeit mit all jenen, die sich für eine bessere Zukunft für die Leidenden um uns herum einsetzen. Es ist ein Engagement für die Reise mit neuer Kraft“, so Kassab.

Das Engagement der WGRK für die Zusammenarbeit wird von ihren Partnern geteilt. Jooseop Keum, Generalsekretär des Rates für Weltmission, hob den prophetischen und transformativen Charakter ihrer Beziehung hervor: „Die Partnerschaft des Rates für Weltmission mit der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen ist spirituell, stark und strategisch und basiert auf einem prophetischen Zeugnis, das auf radikale Jüngerschaft und transformative Veränderungen sowohl in der Kirche als auch in der Gesellschaft ausgerichtet ist.“

Lydia Funck von Brot für die Welt betonte das gemeinsame Streben nach Gerechtigkeit: „Da die WGRK ihre Mitgliedskirchen dabei unterstützt, ihre Rolle und ihren Einfluss als transformative Fürsprecher für wirtschaftliche, soziale und geschlechtsspezifische Gerechtigkeit zu stärken, ist es gut, diesen Weg gemeinsam zu gehen.“

Pfarrer Jihyun Oh, Exekutivdirektor und Ständiger Sekretär der Generalversammlung der vorläufigen vereinigten Körperschaft der Presbyterianischen Kirche (USA), unterstrich die Bedeutung der ökumenischen Zusammenarbeit: „Die Presbyterianische Kirche (USA) hat immer verstanden, dass reformiert zu sein bedeutet, ökumenisch zu sein. Wir überlegen, wie wir in dieser Zeit und an diesem Ort am besten gute ökumenische Partner sein können, denn wir sind uns bewusst, dass unser Zeugnis vom Erlösungswerk Christi in der Welt Partnerschaft und Zusammenarbeit erfordert. Als Gemeinschaft reformierter Christen, die in der heutigen komplexen Welt leben, bietet die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen einen unschätzbaren Raum für Zusammenkünfte, um unsere ökumenischen Partnerschaften zu stärken, während wir in einer zerbrochenen und leidenden Welt Zeugnis von Gottes Schalom ablegen.“

Planung für die Zukunft

Die Veranstaltung umfasst Präsentationen zu den Programmschwerpunkten der WGRK, Diskussionen in Kleingruppen über Zusammenarbeit und Ressourcen sowie Gottesdienste zur Förderung der spirituellen Verbindung. Die Delegierten reflektieren während des Gottesdienstes Accra+20 über die 20-jährige Wirkung des Bekenntnisses von Accra und bereiten umsetzbare Schritte für die Generalversammlung 2025 vor.

Die Versammlung endet mit der Präsentation des „Listener’s Report“, einer Zusammenfassung von Erkenntnissen und Verpflichtungen, sowie einer abschließenden Andacht. Sie signalisiert die Bereitschaft der WGRK, ihr nächstes Kapitel mit Widerstandsfähigkeit und Zielstrebigkeit in Angriff zu nehmen.

Diese Veranstaltung stärkt die Rolle der WGRK als einigende Stimme in einer zersplitterten Welt und ruft ihre weltweite Gemeinschaft dazu auf, in ihrem Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und transformativen Wandel standhaft zu bleiben.

 

Übersetzung von DeepL