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Photo: Grégoire de Fombelle/WCC

In einem bedeutenden Schritt zur Stärkung der weltweiten christlichen Einheit unternahm die Geschäftsleitung der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WRK) vom 6. bis 8. Juli einen strategischen Besuch in Genf. Ziel des Besuchs war es, sich mit wichtigen ökumenischen Partnern – der ACT-Allianz, dem Lutherischen Weltbund (LWB) und dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) – zu treffen, um bestehende Partnerschaften zu stärken und neue Wege der Zusammenarbeit zu erkunden.

Generalsekretär Pfarrer Philip Vinod Peacock leitete die WCRC-Delegation. Zum WGRK-Team gehörten wichtige Mitarbeiter: Pfarrer Dr. Hanns Lessing, Exekutivsekretär für Theologie, Gemeinschaft und ökumenische Beziehungen, Muna Nassar, Exekutivsekretärin für Mission und Advocacy, sowie Katie Henderson, Kommunikationskoordinatorin.

Ein Geist des erneuerten Engagements und der tiefen Dankbarkeit

Der Besuch unterstrich das anhaltende Engagement der WGRK für die Pflege ökumenischer Beziehungen in einer sich rasch wandelnden Welt. Die Treffen waren geprägt von einem Geist der Offenheit und einer gemeinsamen Vision für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen, denen sich die weltweite Kirche gegenübersieht. Die WRK-Delegation drückte ihre tiefe Dankbarkeit für den herzlichen Empfang und die großzügige Gastfreundschaft aller drei Organisationen aus und stellte fest, dass der freundliche Empfang einen Ton des gegenseitigen Respekts und der Gemeinschaft gesetzt habe, was die Gespräche besonders fruchtbar gemacht habe.

Treffen mit der ACT Alliance

Photo: WCRC

Am 6. Juli traf die WRK-Delegation mit Führungskräften der ACT Alliance zusammen, einem globalen Bündnis von Kirchen und humanitären Organisationen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Stärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen humanitäre Hilfe, Interessenvertretung und Geschlechtergerechtigkeit. Das WGRK-Team wurde von Generalsekretär Rudeknar Bueno de Faria und weiteren wichtigen Mitarbeitern herzlich empfangen.

In den Gesprächen wurden Wege erörtert, wie die Zusammenarbeit bei der Bewältigung humanitärer Krisen und beim Eintreten für Gerechtigkeit auf globaler Ebene vertieft werden kann.

Der Lutherische Weltbund und die WRK: Auf einem gemeinsamen Erbe aufbauen

Photo: LWF

Ein Schwerpunkt der Reise war das Treffen am Dienstag, dem 7. Juli, als das Führungsteam der WRK das Gemeinschaftsbüro des LWB besuchte. Ziel der Gespräche war es, die langjährige Zusammenarbeit zwischen den beiden Gemeinschaften zu vertiefen. Die LWB-Generalsekretärin, Pfarrerin Dr. Anne Burghardt, und Mitglieder des Führungsteams des LWB-Gemeinschaftsbüros nahmen den ganzen Tag über an den lebhaften und informativen Sitzungen teil.

Die beiden Gemeinschaften tauschten sich über ihre jeweiligen strategischen Ausrichtungen aus und stellten dabei erhebliche Überschneidungen bei mehreren wichtigen Initiativen fest, darunter:

Theologische Ausbildung: Austausch von Ressourcen und Methoden zur Heranbildung der nächsten Generation kirchlicher Führungskräfte.

Arbeitsgruppe zur Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre (JDDJ): Fortsetzung der wichtigen theologischen Arbeit, die die beiden Traditionen einander nähergebracht hat.

Ökumenische Interessenvertretung: Bündelung der Kräfte, um soziale und politische Themen aus einer glaubensbasierten Perspektive anzugehen.

Künstliche Intelligenz: Diskussion der ethischen Auswirkungen der Technologie auf Glauben und Gesellschaft.

Interreligiöser Dialog: Stärkung des Dialogs mit anderen Weltreligionen zur Förderung von Frieden und Verständnis.

Treffen mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen

Photo: Grégoire de Fombelle/WCC

Am 8. Juli fand im Büro des ÖRR ein weiteres ökumenisches Treffen statt, bei dem das WCRC-Team mit der Leitung zusammentraf, um gemeinsame Prioritäten in den Bereichen Glaube und Ordnung, Klimagerechtigkeit und Friedensförderung zu erörtern. Die WRK-Delegation wurde von Rev. Prof. Dr. Jerry Pillay, dem Generalsekretär, und weiteren wichtigen Mitarbeitern empfangen, um Gespräche mit der Gemeinschaft zu führen.

Die WRK-Delegation würdigte insbesondere die Bandbreite des in den Gesprächen vertretenen Fachwissens sowie die Bereitschaft der ÖRK-Führung, sich intensiv mit Themen von gemeinsamem Interesse auseinanderzusetzen.

Dankbarkeit und Ausblick

An jedem Ort nahm sich die WRK-Leitung Zeit, ihren Gastgebern für die durchdachten Vorbereitungen und den Geist der Kollegialität, der alle Zusammenkünfte prägte, Anerkennung und Dank auszusprechen. Die Delegation stellte fest, dass eine solche Gastfreundschaft ein starkes Zeugnis für die Einheit ist, die die Kirchen verkörpern wollen. Peacock sagte: „Die WGRK ist allen Organisationen dankbar für ihre Offenheit, die bereichernden Gespräche und die Großzügigkeit, mit der sie uns während unserer Besuche Zeit und Ressourcen zur Verfügung gestellt haben. Unsere Gemeinschaft profitiert von diesen starken Partnerschaften, und wir freuen uns auf eine lange gemeinsame Zukunft.“

Diese Treffen in Genf sind mehr als nur administrative Koordination; sie sind ein Zeugnis für die Entschlossenheit der Kirchen, zusammenzuarbeiten. In einer Welt, die von Polarisierung und Konflikten geprägt ist, sind die während dieses Besuchs gestärkten Partnerschaften von entscheidender Bedeutung für ein einheitliches christliches Zeugnis.

Der Besuch endete am 8. Juli mit einem erneuerten Sinn für die gemeinsame Aufgabe, wobei sich alle Parteien zu fortgesetztem Dialog und gemeinsamem Handeln verpflichteten. Die WRK-Delegation reiste mit tiefer Wertschätzung für die während ihres Aufenthalts in Genf gepflegten Beziehungen und einer gemeinsamen Hoffnung für die Zukunft der ökumenischen Zusammenarbeit ab. Übersetzt mit DeepL