Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) lädt ihre weltweite Familie ein, sich im Gebet und in Solidarität mit den Menschen im Distrikt Kandy in Sri Lanka zu vereinen, die nach dem Zyklon Ditwah, der die Region seit 1942 am stärksten heimgesucht hat, unter großem Leid stehen. Das Ausmaß der Verluste und Zerstörungen wird immer deutlicher, während die Gemeinden versuchen zu begreifen, was ihnen genommen wurde und was nun wieder aufgebaut werden muss.
Berichten zufolge sind die Auswirkungen der Katastrophe in ganz Sri Lanka enorm: Tausende Menschen wurden vertrieben, unzählige Häuser wurden zerstört oder teilweise beschädigt, die Infrastruktur ist weitgehend zusammengebrochen, und das tägliche Leben und die Lebensgrundlagen der Gemeinden sind stark beeinträchtigt.
Mehrere Tage lang litt der Bezirk Kandy unter einem vollständigen Ausfall der Strom-, Wasser- und Kommunikationsnetze, wodurch ganze Gemeinden isoliert und ohne Zugang zu Hilfe waren. Obwohl einige Dienste wiederhergestellt wurden, sind die wichtigsten Zufahrtsstraßen nach Kandy weiterhin unpassierbar, was die Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten, Benzin und lebensnotwendigen Gütern zusätzlich erschwert. Wasser ist nach wie vor knapp, während die Behörden daran arbeiten, die stark beschädigte Infrastruktur zu reparieren.
Die Zerstörung in der Landwirtschaft ist enorm. Ackerland wurde weggespült, Bewässerungssysteme zerstört und Transportwege unterbrochen – was zu einer gravierenden Verknappung von Gemüse führte und die langfristige Ernährungssicherheit gefährdet. Die Bauern befürchten, dass sie mindestens drei Monate lang nicht zum Anbau zurückkehren können, was die wirtschaftliche Notlage im gesamten Bezirk noch verschärft.
Auch die Kirchengemeinden sind stark betroffen. Vierzehn Kirchenfamilien haben durch Erdrutsche direkte Schäden an ihren Häusern erlitten, und fast alle Familien in der Region sind mit dem Verlust ihrer täglichen Lebensgrundlage konfrontiert. Doch inmitten der Zerstörung haben sich die Gemeinden mobilisiert, um Trost und Hilfe zu spenden – sie verteilen gebrauchte Kleidung, bereiten warme Mahlzeiten zu und teilen ihre begrenzten Ressourcen mit den Bedürftigsten.
Da die Menschen in Sri Lanka einen langen und ungewissen Weg zum Wiederaufbau vor sich haben, ruft die WCRC ihre weltweite Gemeinschaft dazu auf, die betroffenen Gemeinden – und unsere Mitgliedskirchen, das Presbyterium von Lanka und die Christian Reformed Church in Sri Lanka – in ihren Gebeten zu begleiten. Wir beten um Trost für diejenigen, die trauern, um Kraft für diejenigen, die ihr Zuhause verloren haben, und um Widerstandsfähigkeit für Familien, deren Lebensgrundlage weggefegt wurde. Wir beten um Sicherheit, um die rasche Wiederherstellung der grundlegenden Versorgung und um Hoffnung, die selbst inmitten der Verwüstung aufkeimen kann.
Möge die weltweite reformierte Familie in dieser Zeit des Leidens in Mitgefühl, Solidarität und unerschütterlichem Gebet und Unterstützung zusammenstehen. (Übersetzung mit DeepL)