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Die Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WGRK) begrüßt zwei neue Praktikanten, deren vielfältige Hintergründe in den Bereichen Technologie, Kirchenleitung und Medizin den globalen Charakter der Gemeinschaft widerspiegeln. Edwin Ahwireng aus Ghana und Bridget Mwenya aus Sambia beginnen ihr Praktikum mit dem gemeinsamen Wunsch, von der weltweiten Kirche zu lernen und gleichzeitig ihre eigenen Fähigkeiten und Perspektiven in die Arbeit der WGRK einzubringen.

Das Praktikumsprogramm bietet jungen Führungskräften die Möglichkeit, Erfahrungen in der internationalen Kirchenarbeit und im ökumenischen Engagement zu sammeln und gleichzeitig die Mission und die Aktivitäten der Gemeinschaft zu unterstützen.

Edwin Ahwireng: Führung und digitale Innovation

Edwin Ahwireng stammt ursprünglich aus der Eastern Region in Ghana und bringt eine Kombination aus technologischem Fachwissen und Erfahrung in der Kirchenleitung in das Praktikum ein. Derzeit absolviert er einen Bachelor of Science in Informationstechnologie, wo er Kenntnisse in den Bereichen Netzwerke, Datenbankmanagement und Systemarchitektur erwirbt. Neben seiner akademischen Ausbildung hat er sich auch Kenntnisse in Grafikdesign und Webentwicklung angeeignet und verbindet so technisches Wissen mit Kreativität in der digitalen Kommunikation.

Ahwireng engagiert sich aktiv in der Jugendleitung innerhalb der Kirche. Er ist nationaler Jugendpräsident der Presbyterian Church of Ghana, wo er nationale Initiativen mit Schwerpunkt auf der spirituellen und sozialen Entwicklung junger Menschen mitgestaltet. In dieser Rolle arbeitet er mit Jugendlichen im ganzen Land zusammen und vertritt gleichzeitig deren Anliegen und Bestrebungen auf nationaler Ebene.

Sein Engagement reicht auch über Ghana hinaus. Als Co-Vorsitzender des Jugendbeirats der All Africa Conference of Churches setzt sich Ahwireng dafür ein, junge Kirchenführer in den breiteren kontinentalen Dialog einzubinden und sicherzustellen, dass die Perspektiven der Jugend in Diskussionen über die Zukunft der Kirche in Afrika vertreten sind.

Neben seiner Führungsarbeit bringt er auch Erfahrung in den Bereichen digitale Kommunikation und Medien mit. Er hat zur Entwicklung visueller Identitäten beigetragen, die Kommunikation in sozialen Medien unterstützt und dazu beigetragen, das Markenimage von Organisationen durch digitale Plattformen zu stärken.

Für Ahwireng stellt das Praktikum eine Gelegenheit zum Lernen und für einen sinnvollen Beitrag dar. „Ich betrachte diese Praktikumsmöglichkeit nicht nur als einen Eintrag in meinem Lebenslauf“, sagt er. „Ich sehe es als Brücke zur beruflichen Meisterschaft.“

Er hofft, während seiner Zeit bei der WCRC eine aktive Rolle in der Arbeit der Organisation zu spielen. „Meine größte Hoffnung ist es, Spuren zu hinterlassen. Ich möchte dem Team nicht nur über die Schulter schauen; ich möchte Projekte abschließen, die Zeit sparen, einen Prozess verbessern oder eine neue Perspektive bieten, die das Team wirklich nützlich findet.“

Ahwireng geht diese Erfahrung mit Optimismus und Entschlossenheit an. „Ich glaube, dass der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, darin besteht, sie zu gestalten, und ich bin bereit, hier mit dem Aufbau dieser Zukunft zu beginnen“, sagt er.

Bridget Mwenya: Glaube, Gesundheit und Gemeinschaft

Bridget Mwenya kommt mit einem medizinischen Hintergrund und einer Leidenschaft für den glaubensbasierten Dienst zu diesem Praktikum. Die Ärztin aus Sambia hat einen Bachelor of Medicine and Bachelor of Surgery (MBChB) von der University of Zambia. Ihre Berufserfahrung umfasst klinische Arbeit in der Patientenversorgung, Gesundheitsaufklärung und Initiativen im Bereich der Gemeindegesundheit.

Neben ihrer medizinischen Arbeit engagiert sich Mwenya aktiv in der kirchlichen und studentischen Leitung. Sie nahm an Programmen von „Theology Education by Extension“ in Sambia über die United Church of Zambia teil, insbesondere in der St. Paul’s-Gemeinde. Während ihrer medizinischen Ausbildung war sie zudem als stellvertretende Vorsitzende im Studentenpastoralwesen tätig und unterstützte Kommilitonen sowohl in spiritueller als auch in sozialer Hinsicht.

Ihr Engagement für andere veranlasste sie zudem zur Gründung des „Help A Soul Forum“, einer Initiative zur studentischen Unterstützung, die Studierenden in schwierigen Situationen soziale und gesundheitliche Hilfe bietet. Mwenya sagt, dass ihre Kindheit in Sambia ihr Verständnis dafür geprägt hat, welche wichtige Rolle Kirchen in der Gesellschaft spielen. Das starke christliche Erbe des Landes und die lebendigen Glaubensgemeinschaften bringen Menschen oft zusammen, um Themen wie Gesundheit, Bildung und soziale Gerechtigkeit anzugehen. „Ich fühle mich geehrt, dieses Praktikum angeboten zu bekommen und die Gelegenheit zu haben, in einem so internationalen und glaubensorientierten Umfeld zu arbeiten und zu lernen“, sagt sie.

Durch das Praktikum hofft sie, tiefere Einblicke in die weltweite kirchliche Zusammenarbeit und das ökumenische Engagement zu gewinnen und gleichzeitig zu erforschen, wie Glaubensgemeinschaften zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden beitragen können. Für Mwenya steht die Beziehung zwischen Glauben und Medizin weiterhin im Mittelpunkt. „Heilung geht über die Medizin hinaus“, sagt sie.

Eine globale Lernmöglichkeit

Zu Beginn ihrer Zeit bei der WCRC bringen Ahwireng und Mwenya unterschiedliche Erfahrungen mit, teilen jedoch ein gemeinsames Engagement für Dienst, Lernen und globales Engagement. Ihre Teilnahme spiegelt das Engagement der Gemeinschaft wider, aufstrebende Führungskräfte aus unterschiedlichen Kontexten zu fördern, die bereit sind, zum Leben und Zeugnis der weltweiten Kirche beizutragen.

Das Praktikumsprogramm der WCRC wird in erster Linie durch einen Zuschuss des Evangelischen Missionswerks (EMW) finanziert, der jungen Führungskräften aus aller Welt die Möglichkeit bietet, Erfahrungen in der internationalen kirchlichen Arbeit zu sammeln.

(Übersetzung von DeepL)